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  • : Tannneneck - unser neues Paradies
  • Tannneneck - unser neues Paradies
  • : Eine Art Tagebuch mit Ausflügen zu Politik und Gesellschaft. Dazu gibt es ausprobierte Koch- und Backrezepte. Rezepte für Konfitüren, Gelee und Likör sind auch vorhanden. Und natürlich darf die Natur nicht fehlen. Aus dem Landhaus Tanneneck gibt es so manches zu berichten.
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  • Katharina vom Tannneneck
  • Die Liebe hat mich hierher gebracht in diese schöne und reizvolle Landschaft. Es war reiner Zufall denn wir hatten in ganz Deutschland nach einem passenden und bezahlbaren Haus gesucht. Wir waren überall aber jetzt sind wir zu Hause angekommen.
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18. Februar 2017 6 18 /02 /Februar /2017 00:02
Geduld ....

ist eine Tugend, die in unserer hektischen Zeit manchmal auf der Strecke bleibt. Am besten alles bekommen und das sofort. Wir sind das Warten nicht mehr gewohnt. Auch deshalb, weil durch die heutigen Technologien und der daraus resultierenden ständigen Erreichbarkeit und Mobilität Wartezeiten auf ein Minimum reduziert werden können. 

Aber Wartezeiten können durchaus ihren Sinn haben. Hier habe ich eine Kurzgeschichte für Euch heraus gesucht. 

Der deutsche Schriftsteller Heinrich Spoerl hat sie schon vor längerer Zeit geschrieben aber sie hat nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil.

Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel früher zum Treffpunkt gekommen. Er verstand sich schlecht aufs Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt. 

Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: „Ich weiß, wo dich der Schuh drückt. Nimm diesen Knopf und nähe ihn an deine Jacke. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst.“ 

Der junge Bauer nahm den Zauberknopf und drehte. Und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen: 

„Wenn wir doch schon allein wären ....“

„Wenn unser neues Haus fertig wäre ....“

Und er drehte immer wieder. Jetzt fehlten noch die Kinder und er drehte schnell am Knopf. Dann kam ihm neues in den Sinn und er konnte es nicht erwarten. Und drehte, drehte, dass das Leben an ihm vorbei sprang, und ehe er sich’s versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett.

Er merkte, dass er schlecht gewirtschaftet hatte. Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, dass auch das Warten des Lebens wert ist. Und er wünschte sich die Zeit zurück.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag!

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Published by Katharina vom Tannneneck - in Geschichten und Zitate
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Kommentare

Archi 02/18/2017 10:47

Guten Morgen Kathy

Das ist so ähnlich, wie der Fischer und seine Frau.
Man darf nicht zu viel wünschen oder erwarten, sonst verliert man alles.

Einen schönen Sonntag Euch :-)

lg Uli

Katharina vom Tanneneck 02/18/2017 14:06

Hallo Uli,

er hat ja alles bekommen aber da er nicht warten konnte und immer an dem Knopf drehte, war sein Leben ganz schnell vorbei.

Wartezeiten sollte man nutzen und mit angenehmen Dingen füllen.

Liebe Grüße, Kathy

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