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  • : Tannneneck - unser neues Paradies
  • Tannneneck - unser neues Paradies
  • : Eine Art Tagebuch mit Ausflügen zu Politik und Gesellschaft. Dazu gibt es ausprobierte Koch- und Backrezepte. Rezepte für Konfitüren, Gelee und Likör sind auch vorhanden. Und natürlich darf die Natur nicht fehlen. Aus dem Landhaus Tanneneck gibt es so manches zu berichten.
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  • Katharina vom Tannneneck
  • Die Liebe hat mich hierher gebracht in diese schöne und reizvolle Landschaft. Es war reiner Zufall denn wir hatten in ganz Deutschland nach einem passenden und bezahlbaren Haus gesucht. Wir waren überall aber jetzt sind wir zu Hause angekommen.
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Foto des Tages

17. März 2017 5 17 /03 /März /2017 00:05
Die kleine Palme ....

Es war einmal in einer der Wüsten Afrikas. Da war eine Karawane unterwegs von Ost nach West. Die Sonne war heiß und der Boden war hell wie die Sonne selbst. Lange war die Karawane schon unterwegs und am Tage freuten sich alle auf den kühlen Abend und auf das gesellige Beisammensein am Lagerfeuer. 

Es war üblich, dass die Alten am Feuer Geschichten erzählten. So auch diesmal. Der alte Weise mit dem schwarzen Umhang erzählte an diesem Abend die Geschichte von der kleinen Palme und dem Kaufmann. 

Es war vor langer Zeit, als ein reicher Kaufmann die Große Wüste bereiste, um in den Oasen Geschäfte zu machen. Eines Tages war er seit langem zum ersten Mal erfolglos. Er hatte es bei aller Mühe nicht geschafft, für seine Waren den von ihm gewünschten Preis zu erhalten. Nur mit Verlust konnte er überhaupt verkaufen. Das machte ihn so wütend, dass er allein in die Nacht hinauslief. Er durchstreifte die Oase und fluchte dermaßen, dass selbst ein altes Kamel errötet wäre, hätte es seine Reden vernommen. Um diese Zeit schlummerten längst alle Kamele selig und träumten ihre Kamelträume. Als seine Wut am stärksten in ihm aufflammte, als sie schier nicht mehr zu bändigen war, griff er einen großen Stein und schleuderte ihn mit aller Macht auf eine junge Palmenpflanze. 

Da lag sie nun, die junge Palme. Nicht einmal richtig erwachsen und schon von einem so großen Stein erschlagen. Sie war unschuldig, sicher, und sie konnte nichts für das Unglück des Kaufmanns, nichtsdestotrotz schien es mit ihr vorbei zu sein. Als der Tag kam und die Sonne die Luft erwärmte, bemerkte die kleine Palme, dass sie trotz allem noch mit einem einzigen Blatt an die Sonne kam. Und sie beschloss, nicht aufzugeben. Mit diesem einen Blatt versuchte sie, soviel Licht wie möglich aufzunehmen. Viel war es nicht. Es reichte nicht zum Überleben.  

Also überlegte sie, ob Wasser ihr helfen würde und trieb ihre Wurzeln tief in die Erde der Oase. Bald, so hoffte sie, würde sie mehr Wasser aufnehmen können. Es war nicht leicht, es ging. Und schon bald bemerkte sie, dass ein weiteres Blatt unter dem Stein hervor kam. Langsam und beharrlich gelang es der kleinen Palme, mehr und mehr Energie zu bekommen. Es ging soweit, dass sie beschloss den Stein anzuheben und ungeachtet ihrer Last zu wachsen. Da sie ihre Wurzeln inzwischen ganz tief in die Erde gebohrt hatte, bekam sie soviel Wasser, dass sie ungeahnte Kräfte entwickelte und eines Tages gelang es ihr, tatsächlich den Stein anzuheben. Gewöhnt an die Last, wuchs sie über die Jahre immer weiter und weiter, bis sie den Stein, den sie trug, sogar vergaß. Selbst als sie die größte der großen Palmen in der Oase erreicht hatte, wuchs sie immer weiter. Inzwischen hatten die Leute sogar angefangen, die Oase nach ihr zu benennen: „Die Oase mit der großen Palme“ nannten sie sie, weil sie bereits von weitem die alles überragende Palme sahen und sich an ihr orientierten. 

Eines Tages fegte ein Sandsturm von so ungeheurer Wucht durch die Wüste, dass alles, was atmen konnte, verstummte. Und als der Sturm zu der Oase kam, riss er einige der Palmen einfach mit sich und auch die große Palme bog sich hart im Wind. Als der Wind noch stärker wurde flog auch der Stein vom Haupt der Palme und landete ohne Schaden anzurichten auf den weichen Sand. Da erinnerte sich die große Palme an den Stein, den sie so lange getragen und inzwischen ganz vergessen hatte. Und plötzlich wurde ihr bewusst, dass sie ohne diese Last nie so groß und gerade gewachsen wäre. 

Der alte Weise am Feuer war mit seiner Geschichte zu Ende und die Kinder am Lagerfeuer der Karawane waren eingeschlafen. Langsam gingen alle Lichter aus, die Reisenden schliefen einer nach dem anderen ein und jeder träumte seinen Traum.

Verfasser unbekannt

Ich wünsche Euch einen schönen Freitag!

1:22 Minuten - unbedingt anschauen!

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Kommentare

Archi 03/18/2017 09:21

Wegen mir kannst du meine Kommis löschen. Es ist schließlich dein Blog

Katharina vom Tannneneck 03/18/2017 21:08

Ja, das weiß ich. Ich kann hier tun und machen, was ich will. Genau so kannst Du auf Deinem Blog alles tun, was Du möchtest.

Archi 03/17/2017 21:45

Guten Abend Kathy

Du solltest das nicht negativ sehen. Ich kann nicht einerseits bei A für Ordnung sorgen müssen, und gleichzeitig nicht warnen dürfen. Ich habe die 'Zwischen-Zwei-Stühle-Situation' . Angenehm ist das sicher nicht, allerdings darf ich auch keine Ausnahmen machen.
So ist das eben, wenn man sich öffentlich für etwas arrangiert.

Uli

Katharina vom Tanneneck 03/17/2017 22:39

Hallo Uli,

Du brauchst auf meinem Blog nicht für Ordnung sorgen. Alles was ich hier veröffentliche, dafür übernehme ich auch die Verantwortung.

Ich habe einfach keine Lust mehr auf solche Kommentare. Kritik ist in Ordnung aber bitte nicht immer wiederholen.

Ich werde künftig meine Kommentare moderieren.

Alles Gute für Dich!

Kathy

Archi 03/17/2017 17:51

Hallo Kathy

Der Verfasser ist Carlos Salgado.

Ich finde es nicht gut, dass du ständig Urheberrechte verletzt.
Wahrscheinlich ist dir das wieder egal, aber es gibt Dinge, die ich einfach mal sagen muss. Es gibt Geschichten, bei denen man nicht herausfinden kann, wer sie wirklich als erstes gebracht hatte. Diese standen schon in unserer Vorzeit im Net zu lesen. Dann kann man nur 'Verfasser unbekannt' schreiben.
Ein wenig Mühe sollte man sich schon geben, wem was gehört, und ob man etwas im eigenen Blog verwenden kann. Das gilt auch für Bilder.

Es gibt nicht nur politische Gesetze, sondern auch welche für das Urheberrecht, die man einhalten sollte.

Uli

Katharina vom Tanneneck 03/17/2017 21:25

Hallo Uli,

danke für Deine Mühe das heraus zu finden.

Liebe Grüße, Kathy

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