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  • : Tannneneck - unser neues Paradies
  • Tannneneck - unser neues Paradies
  • : Eine Art Tagebuch mit Ausflügen zu Politik und Gesellschaft. Dazu gibt es ausprobierte Koch- und Backrezepte. Rezepte für Konfitüren, Gelee und Likör sind auch vorhanden. Und natürlich darf die Natur nicht fehlen. Aus dem Landhaus Tanneneck gibt es so manches zu berichten.
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  • Katharina vom Tannneneck
  • Die Liebe hat mich hierher gebracht in diese schöne und reizvolle Landschaft. Es war reiner Zufall denn wir hatten in ganz Deutschland nach einem passenden und bezahlbaren Haus gesucht. Wir waren überall aber jetzt sind wir zu Hause angekommen.
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2. Juli 2017 7 02 /07 /Juli /2017 15:04
Der verzagte Baumwollfaden ....

Die Geschichte gibt uns Hoffnung, Selbstvertrauen und Mut unser Selbstmitleid wegzustecken.

Es war einmal ein kleiner weißer Baumwollfaden, der hatte ganz viel Angst, dass er so wie er war, zu nichts nutze sei. 

Ganz verzweifelt dachte er immer wieder: "Ich bin nicht gut genug, ich tauge zu nichts. Für einen Pullover bin ich viel zu kurz. Selbst für einen winzig kleinen Puppenpullover tauge ich nichts! Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach. Nicht mal ein Hüpfseil kann ich aus mir machen lassen! Mich an andere kräftige, dicke, lange Fäden anknüpfen kann ich nicht, die lachen doch sowieso über mich. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und zu farblos. Ja, wenn ich aus Goldgarn wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid... Aber so?! Ich bin zu gar nichts nütze. Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Keiner beachtet mich. Es mag mich sowieso niemand."  

So sprach der kleine weiße Baumwollfaden mit sich - Tag für Tag. Er zog sich ganz zurück, hörte sich traurige Musik an und weinte viel. Er gab sich ganz seinem Selbstmitleid hin. 

Eines Tages klopfte seine neue Nachbarin an der Tür: ein kleines weißes Klümpchen Wachs. Das Wachsklümpchen wollte sich bei dem Baumwollfaden vorstellen. Als es sah, wie traurig der kleine weiße Baumwollfaden war und sich den Grund dafür erzählen ließ, sagte es: "Lass dich doch nicht so hängen, du schöner, kleiner, weißer Baumwollfaden. Mir kommt da so eine Idee: wir beide sollten uns zusammen tun! Für eine Kerze am Weihnachtsbaum bin ich zu wenig Wachs und du als Docht zu klein, doch für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu klagen!" 

Da war der kleine weiße Baumwollfaden ganz glücklich und tat sich mit dem kleinen weißen Klümpchen Wachs zusammen und sagte: "Endlich hat mein Dasein einen Sinn." 

Wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch viele kleine weiße Baumwollfäden und viele kleine weiße Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten?! 

Autor unbekannt 

Aus dem Buch "Zum Glück - loslassen!" von Albert Bärtsch
 

Der verzagte Baumwollfaden ....

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Published by Katharina vom Tannneneck - in Geschichten und Zitate
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Kommentare

anais 07/02/2017 11:11

Guten Morgen Katharina,
das ist eine schöne und lehrreiche Geschichte. Immer allein sein, lähmt die Schaffenskraft und den Mut, etwas Nützliches zu tun. Gemeinsam geht es besser, und je mehr an einem Strang ziehen, um so größer ist der Erfolg. Allerdings muss Einigkeit über ds Ziel herrschen. Vielen Dank für diese sinvolle Fabel.
Ich wünsche Euch einen schönen, regenfreien Sonntag.
Liebe Grüße
Joachim

Katharina vom Tanneneck 07/02/2017 15:42

Hallo Joachim,
wem sagst Du das? Alleine ist es recht einsam und manchmal wird man depressiv. Einen Partner oder Freunde braucht jeder Mensch.
Bei uns nieselt es leise vor sich hin. Wir machen das beste daraus und erholen uns.
Wir wünschen Dir noch einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße,
Katharina

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